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Filmbulletin - Kino in Augenhöhe - mittlerweile die einzige Filmzeitschrift der Deutschschweiz - erscheint seit 1958 in einem jährlichen Umfang von rund 400 Seiten, verteilt auf acht Hefte. Filmbulletin stellt eine Plattform her für die kritische, historisch und theoretisch fundierte Beschäftigung mit dem Medium Film. Die auch grafisch auf Sorgfalt bedachte Publikation setzt bewusst nicht nur auf die Tagesaktualität und neue Kinofilme, sondern beleuchtet auch einzelne Themen, stellt Zusammenhänge her und leistet so wertvolle Beiträge zur Filmdiskussion. PhilosophieFilme muss man lesen (können). «Wir müssen das Sehen lernen. Wenn Sie das Sehen nicht bewusst lernen, werden Sie ein Schauender.» (Gottfried Honegger) Es gibt zwar durchaus Filme, die man sich nur anzuschauen braucht, aber das sind nicht unbedingt die Filme, welche die Filmkultur bereichern. Wir interessieren uns für den Film als Kunstform – nicht als Ware. Filmkritik ist keine Service-Schreiberei. Filmkritik soll Leserinnen und Leser zu eigenem Nachdenken anregen, Zusammenhänge aufzeigen und zu einem vertieften Verständnis der Werke beitragen. Eine Zeit-Schrift lässt – gerade auch in zeitlichen Abständen – die Annäherung an ein Thema von verschiedenen Seiten und Standpunkten zu.Kino in Augenhöhe ist Programm. Politique des collaborateursFilmbulletin wendet sich neben ausführlichen und vertiefenden Gesprächen mit Regisseuren immer wieder auch den kreativen Mitarbeitern von Filmautoren zu. Gerade weil Kameraleute, Cutter, Filmmusik-Komponisten, Tontechniker, Ausstatter, Drehbuchautoren meist eher im Schatten der Regisseure bleiben, hat es sich Filmbulletin mit seiner politique des collaborateurs zur Gewohnheit gemacht, auch ihnen gebührende Beachtung zu schenken. Einige Themenbeispiele aus früheren AusgabenGespräch mit Szenenbildner und Filmarchitekt Jacques Saulnier, der u.a. für Alain Resnais, Claude Chabrol, Louis Malle, Sydney Lumet und Volker Schloendorff arbeitet (6/94). – Essay von Peter Kremski über Frankensteins Monster, das Mensch sein wollte (6/94). – Interview mit dem ungarischen Regisseur Istvà n Szabò über Schauspielerführung (1/95). – Hitchcock-Glossarium – ein Beitrag des Filmhistorikers Hartmut W. Redottée über Formen, Themen und Motive in Hitchcocks Werk (1/95). – Gespräch mit Peter Bogdanovich über die Bedeutung der Musik in seinen Filmen (1/95). – Norman Jewison in einem Werkstattgespräch über seine Filme, seine Philosophie des Filmemachens und über seine Mitarbeiter (2/95). – Das Dokumentarfilmer-Ehepaar D.A. Pennebaker und Chris Hegedus spricht über "The War Room" sowie über die Entwicklung des "Direct Cinema" in den letzten Jahrzehnten (2/95). – Gespräche mit François Truffaut und Kameramann Nestor Almendros (3/95). Ab 1996 finden Sie die behandelten Themen (mit einigen
AuszĂĽgen als pdf) und die
besprochenen Filme in unserer HeftĂĽbersicht |