Anders als Steven Spielberg, George A. Romero oder M. Night Shyamalan drehte der 1986 geborene Ari Aster in seiner Jugend keine experimentierfreudigen Kurzfilme. Aber er schaute Filme: Er schaute und schaute, sog sie wie ein Schwamm in sich auf. Wenn man ihm heute in Interviews zuhört, dann wirkt es manchmal so, als wäre er weniger Regisseur als wandelndes Filmlexikon. Er schweift ab, er zitiert,…
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Die Ängste eines Filmfreaks
Mit Eddington kehrt Ari Aster nach New Mexico zurück, wo seine Filmobsession begann. Ein Filmemacher, der einst mit fantastischem Horror debütierte, zeigt uns nun die «Wirklichkeit» – und sie ist kaum weniger verstörend.