Fokus Young Adult
Filme aus der Feedbackschlaufe
Auf der Internetplattform Wattpad werden Millionen von Geschichten veröffentlicht, viele davon von Jugendlichen für Jugendliche. Das ist auch am Young-Adult-Kino nicht spurlos vorbeigegangen.
Bald schon kommt der neuste Hunger Games-Film in die Kinos. Wir nehmen diesen mit viel 2010er-Nostalgie aufgeladenen Kino-Event zum Anlass, um über jene Medien nachzudenken, die sich an Jugendliche richten: an young adults, wie es in der Marketingsprache heisst, an Menschen im Limbus zwischen kindlicher Unmündigkeit und erwachsener Selbstständigkeit. Diese Reise führt uns durch die Welt der Young-Adult-Dystopien à la Hunger Games, aber auch durch die popkulturellen Phänomene, aus denen sie hervorgehen, von der Ideologie des modernen Coming-of-Age-Films bis zur wundersamen Welt der Schreibplattform Wattpad. Wer schon immer wissen wollte, was es mit BookTok, Paranormal Romance, «Twilight», John Green und Fanfiction-Kultur auf sich hat, wird hier jede Menge Antworten finden.
Auf der Internetplattform Wattpad werden Millionen von Geschichten veröffentlicht, viele davon von Jugendlichen für Jugendliche. Das ist auch am Young-Adult-Kino nicht spurlos vorbeigegangen.
Nachdem in den letzten Jahren zahlreiche kultige Jugendfilme aus den Neunzigerjahren ein Revival oder eine Fortsetzung erhalten haben, stellt sich die Frage, wie viel Politik und Rebellion es im heutigen Young-Adult- und Coming-of-Age-Genre überhaupt noch gibt.
In den 2010ern war die YA-Dystopie eines der grossen Blockbuster-Genres. In ihr spiegeln sich nicht zuletzt die politischen Diskurse der USA.
Hinter dem Sammelbegriff «Young Adult» (YA) verbirgt sich ein medienübergreifendes Geflecht von Ausprägungen, Einflüssen und Begleiterscheinungen. Unser popkulturelles Glossar hilft bei der Orientierung.
Brad Pitt und ein Hund schlagen sich durch die Wildnis von Alaska – und machen Werbung fürs US-Militär.
Zach Cregger verfilmt die legendäre Survival-Horror-Videospielreihe aufs Neue. Und zeigt, wie monströs-schön die Kino-Gaming-Symbiose sein kann.
Wo hört die Dokumentation auf und wo fängt die Fiktion an? Tobias Nölle und Loran Bonnardots Postkarte vom Ende der Welt spielt in anregenden Grauzonen.
In den Filmen des amerikanischen Künstlers Kevin Jerome Everson ist Form keine Nebensache. Ein Gespräch mit Kurator Greg de Cuir Jr über Abstraktion, Rhythmus und künstlerisches Handwerk.
Late Fame-Hauptdarsteller Willem Dafoe spricht im Interview über Berühmtheit, Poesie und New York.
Zwischen B-Movie-Tradition und subversivem Genrekino hat Joe Dante eine unverkennbare Handschrift entwickelt. Im Gespräch blickt der Regisseur auf seine Anfänge und eine Branche im Umbruch.
Horror-Shootingstar Curry Barker spricht über seinen Kassenschlager Obsession, den Sprung von YouTube auf die Grossleinwand und die Gemeinsamkeiten von Comedy und Horror.
Kindheitserinnerung in Spielfilmform: Das ist Renoir, Chie Hayakawas neuster Film. Wir sprechen mit der japanischen Regisseurin über schwierige Emotionen, prägende Erfahrungen und den Blick zurück ins Japan der Achtzigerjahre.
Im vergangenen Herbst veranstaltete Filmbulletin einen Wettbewerb für Nachwuchsfilmschaffende: Gesucht wurde ein neuer siebensekündiger Kino-Werbespot für das Magazin. Zwei Clips wurden ausgewählt; ihr Leinwanddebüt feiern sie diesen Frühling. Wir haben uns mit den Sieger:innen unterhalten.
Das Kino ist nicht tot, es ist nur woanders: Johannes Binotto denkt darüber nach, was es bedeutet, wenn der Film nicht mehr nur im Kino stattfindet, und entdeckt entlang seines Katalogs moderner Sehgewohnheiten in seiner Kolumne eine alte Filmgeschichte neu.
Wenn bei sich Daniel Eschkötter die Rezensionsexemplare von Blu-ray-Neuerscheinungen und Filmbücher stapeln, entstehen ungeahnte Zusammenhänge, die er für Filmbulletin in seiner Kolumne auf den Punkt bringt.
Wenn bei sich Daniel Eschkötter die Rezensionsexemplare von Blu-ray-Neuerscheinungen und Filmbücher stapeln, entstehen ungeahnte Zusammenhänge, die er für Filmbulletin in seiner Kolumne auf den Punkt bringt.
Wo hört die Dokumentation auf und wo fängt die Fiktion an? Tobias Nölle und Loran Bonnardots Postkarte vom Ende der Welt spielt in anregenden Grauzonen.
Eine relativ konventionelle Erzählung wird von surrealen formalen Kniffen aufgewertet.
Erik Bernasconis Chronik eines Tessiner Sommers folgt der bekannten Coming-of-Age-Formel, besticht aber mit ihrer lebendigen Menschlichkeit.