Kino
Pillion: Pretty in Kink
Die sensibel erzählte BDSM-Tragikomödie geht weit über die gängigen Kino-Klischees zu queerer Sexualität hinaus.
Die sensibel erzählte BDSM-Tragikomödie geht weit über die gängigen Kino-Klischees zu queerer Sexualität hinaus.
Phil Lord und Christopher Miller zeigen mit ihrer Adaption von Andy Weirs Science-Fiction-Roman, was es heisst, für jemanden mutig zu sein.
Bradley Cooper nimmt sich in seiner dritten Regiearbeit merklich zurück. Doch das Drehbuch schwächelt.
Timothée Chalamet sticht heraus aus einem Thriller, der so rasant wie ein Tischtennis-Match ist.
Die Romanverfilmung erzählt von William Shakespeares Familie – und erweist vor allem seiner Ehefrau einen Bärendienst.
Joachim Triers hochkarätiges Familiendrama erkundet komplexe Beziehungen.
Die Fortsetzung zu einem der letzten richtig guten Disney-Animationsfilme hat vielversprechende Ideen. Mit der Umsetzung hapert es aber.
Kinogeschichte und Politthriller mit Retro-Ästhetik: Kleber Mendonça Filho nähert sich der brasilianischen Militärdiktatur auf unkonventionelle Weise.
Der iranische Filmemacher Jafar Panahi schlägt mit seinem preisgekrönten Film ein aufregendes neues Kapitel in seiner unvergleichlichen Karriere auf.
Im Universum von Yorgos Lanthimos wird ein wenig umgeräumt. Das tut dem griechischen Provokateur gut.
Jafar Panahi wurde schon mehrmals vom iranischen Regime verhaftet, seine Filme dreht er illegal. Für sein Psychodrama It Was Just an Accident gewann er in Cannes die Goldene Palme. Im Interview spricht er über das Filmen im Geheimen und die Zukunft, die sein Film antizipiert.
Mit seiner Adaption von Mary Shelleys wegweisendem Roman hat sich Guillermo del Toro einen Traum erfüllt – und einen visuell beeindruckenden Film geschaffen.
In Benny Safdies Film demonstriert ausgerechnet der unerschütterliche «The Rock», wie es ist, wenn selbst ein Hüne wie er verletzlich und zerbrechlich ist.
Schon zum zweiten Mal nimmt sich Paul Thomas Anderson einen «unverfilmbaren» Roman von Thomas Pynchon vor – und liefert erstklassiges Unterhaltungskino.
Ein Wüsten-Rave wird im neuen Film von Óliver Laxe zum eindringlichen Zeitbild.
Das flächenmässig zweitgrösste Land der Welt scheint dazu verdammt zu sein, filmisch auf ewig im Schatten der USA zu stehen. Dabei mischt Kanada im internationalen Filmgeschehen eifrig mit: Hier schrieben Nanook of the North (1922), David Cronenberg und Atanarjuat: The Fast Runner (2001) Genregeschichte; hier doubeln Städte wie Toronto oder Vancouver regelmässig US-Metropolen für Hollywood-Produktionen; hier haben sich über die Jahrzehnte zahlreiche englischsprachige, frankophone und indigene Kinonischen herausgebildet. Und wie uns Queercore-Punk-Rock-Provokateur Bruce LaBruce verrät, hat auch das queere Filmschaffen Kanada einiges zu verdanken.
Im Gegensatz zu den USA musste es sich Kanada schon lange in filmischen Nischen bequem machen. Wir haben uns mit dem Kultregisseur Bruce LaBruce über unzensierten Sex im kanadischen Fernsehen, über den Draht zum europäischen Kino und über Pasolini unterhalten.
Über indigene Perspektiven im zeitgenössischen kanadischen Kino.
Ein Land, mehrere Sprachen, mehrere Kinokulturen: Was man über die kleine Schweiz sagen kann, gilt ebenso für das riesige Kanada. Doch während die Schweiz ihr gemeinsames Filmerbe hochhält, prallen in Kanada Welten aufeinander.
Wenn bei sich Daniel Eschkötter die Rezensionsexemplare von Blu-ray-Neuerscheinungen und Filmbücher stapeln, entstehen ungeahnte Zusammenhänge, die er für Filmbulletin in seiner Kolumne auf den Punkt bringt.
Das Kino ist nicht tot, es ist nur woanders: Johannes Binotto denkt darüber nach, was es bedeutet, wenn der Film nicht mehr nur im Kino stattfindet, und entdeckt entlang seines Katalogs moderner Sehgewohnheiten in seiner Kolumne eine alte Filmgeschichte neu.
Das Kino ist nicht tot, es ist nur woanders: Johannes Binotto denkt darüber nach, was es bedeutet, wenn der Film nicht mehr nur im Kino stattfindet, und entdeckt entlang seines Katalogs moderner Sehgewohnheiten in seiner Kolumne eine alte Filmgeschichte neu.
Drei Frauen mit Migrationshintergrund nehmen ein Waisenmädchen auf: Promis le ciel behandelt hochaktuelle Themen. Im Interview spricht Regisseurin Erige Sehiri über Inspirationsquellen und die Gemeinsamkeiten von Journalismus und Filmemachen.
Im Gegensatz zu den USA musste es sich Kanada schon lange in filmischen Nischen bequem machen. Wir haben uns mit dem Kultregisseur Bruce LaBruce über unzensierten Sex im kanadischen Fernsehen, über den Draht zum europäischen Kino und über Pasolini unterhalten.
Jean-Pierre und Luc Dardenne – zwei Brüder, die seit über 30 Jahren Filme über Aussenseiter:innen machen. In ihrem neuen Film, Jeunes mères, geht es um junge Frauen, die viel zu früh Mütter geworden sind. Da gibt es keine einfachen Lösungen.
Mit Regie-Legende Jim Jarmusch reden wir über seinen neusten Film Father Mother Sister Brother – ein lakonisches Triptychon, das unter den aufwendigen und schrillen Oscar-Kandidaten in diesem Jahr trotzdem hervorzustechen vermag.
Absurde Komödien aus Dänemark: Dafür steht der Regisseur Anders Thomas Jensen. In The Last Viking schickt der Filmemacher mit dem Sinn fürs Groteske Mads Mikkelsen in eine Existenzkrise.
Von grossen Enthüllungen am Ende von Krimis sei er kein riesiger Fan, erzählt uns Showrunner Mark Gatiss, und doch ist seine neue Serie eine gelungene Hommage an die besten Kriminalserien. Mit Twist.
Eine Familiengeschichte im Herzen der Schweiz wird in Edwin Beelers Dokumentation zu einer luziden Reflexion über Geschlechterrollen und den unerbittlichen Lauf der Zeit.
Max Frischs Romanklassiker erhält eine herausragende Verfilmung.
Eleonora Camizzi widmet ihrem psychisch kranken Vater ein faszinierendes, gewollt künstliches Porträt.