Filmbulletin Print Logo
Filmbulletin1 1959

Filmbulletin Nr. 1, 1959: Wir starten

Im Januar 1959 war auf einem Flugblatt, das die erste Ausgabe von «Filmbulletin» war, zu lesen: «Es startet der Filmkreis Zuerich der katholischen Jugendorganisationen.» In unserer Jubiläumsausgabe blickt Martin Girod in diese erste Ausgabe und in die Tradition des Schweizer Filmvergnügens. Hier lesen Sie den Originaltext des allerersten «Filmbulletin».

Anlässlich unserer 400. Ausgabe blicken wir ins Archiv von «Filmbulletin». Folgender Text ist im Filmbulletin Nr. 1, im Januar 1959, erschienen:

Wir starten

Unser neues Film-Bulletin, dessen erste Nummer hier vorliegt, hat die Aufgabe, Kontakt in unserem Filmkreis herzustellen. Da wir uns – aus begreiflichem Zeitmangel – nicht jeden Monat gesamthaft treffen können und die einzelnen Kreise doch nicht nur abgeschlossen für sich arbeiten sollen, haben wir den Weg eines Bulletins gewählt.

Natürlich wird es in erster Linie ein Mitteilungsblatt sein, so wie z. B. gerade jetzt, da unser grosses Unternehmen, der Zyklus im Apollo, vor den Türen steht.

Daneben aber soll viel Platz offen sein für Berichte und Anregungen. Berichte aus den fünf Kreisen, den Pfarreien und aus uns ähnlichen Organisationen. Für Anregung steht der Platz gerne jedem zur Verfügung.

Die Erscheinungsfolge ist nicht starr festgesetzt. Das Bulletin kommt dann heraus, wenn es nötig ist. Vielleicht 12, vielleicht 15, vielleicht auch nur 10 mal im Jahr.

Und: Der Redaktor hofft (ein wenig) auch auf Deine Mithilfe! Merci!

h.c.

Der Grundstein für Filmbulletin war gelegt.

Text

filmbulletin.ch

Weitere Empfehlungen

Kurz belichtet

22. Jan. 2014

Gefährliche Schauplätze

Sei es eine Erscheinung am Himmel, die man sich nicht erklären kann, oder der Eindruck, das ­stockdunkle Zimmer, in dem man herumtappt, ­habe sich merkwürdigerweise ausgedehnt und einem obendrein böswillig seine Möbel in den Weg geschoben: Wir alle kennen die Erfahrung des Unheimlichen.

Videoessay

24. Sept. 2018

Melodramatische Geräusche bei David Lean

Akustik als Gefühlssteigerung: Brief Encounter des britischen Filmemachers David Lean führt vor, wie scheinbar banale Alltagsgeräusche eingesetzt werden, um uns das Innenleben von Figuren erleben zu lassen.