Zwischen filmischer Brillanz und visueller Manieriertheit: Ein fesselnder Kampf ums Überleben – bis zur Schmerzgrenze.
Edwin Beelers Dokumentarfilm erzählt von Geistern und den Tücken den menschlichen Wahrnehmung.
«Nie tun Menschen Böses so gründlich und glücklich wie aus religiösen Überzeugungen.» Des hommes et des dieux thematisiert die Ermordung von sieben Mönchen in der Nähe der marokkanischen Stadt Médéa. Bis heute ist diese Untat nicht geklärt, bei den Mördern soll es sich um Rebellen der radikalen «Groupe Islamiques Armés» handeln. Xavier Beauvois will jedoch nicht die Schuldfrage klären, sondern beleuchtet vielmehr eine zeitlos erscheinende Handlung.
Der Schweizer Dokumentarfilmer Nicolas Wadimoff beobachtete während zwei Wochen den Alltag der Palästinenser im Gazastreifen nach dem Angriff der israelischen Militäroffensive im Dezember 2008. Nicht Leid und Tod, sondern das Leben nach der Katastrophe steht im Zentrum – ein Dokument schnörkelloser Alltagspoesie.
Muntere Verlierer sind sie allesamt; der Manager einer Gruppe von fahrenden Künstlern ist ein Hochstapler und die Stripperinnen sind nicht mehr so geschmeidig und faltenlos wie früher. Mathieu Amalric nimmt einen auf eine überraschende Irrfahrt mit, die in den Süden Frankreichs führt, weg von alten Schulden und Geschichten.