Kino
Horrend und humorvoll, kunstvoll und trashy: Cuckoo
Das neue Nest in den deutschen Alpen wird für eine amerikanische Familie zum Albtraum: vom Horror der nuklearen (Patchwork-)Familie.
Das neue Nest in den deutschen Alpen wird für eine amerikanische Familie zum Albtraum: vom Horror der nuklearen (Patchwork-)Familie.
Golden glänzt die wohl berühmteste psychiatrische Anstalt Europas, hektisch zoomt Arnaud des Pallières’ zerfahrener Historienfilm darin herum. Dazwischen sucht eine Frau ihre Mutter, findet aber nur die Versatzstücke tragischer Einzelschicksale.
Regimekritik als Film: Der Sportthriller, entstanden unter iranisch-israelischer Co-Regie, zeigt viszeral und mit ausdrucksstarken Bildern den Horror der Unterdrückung.
Wie die DDR mit dem Westen fusioniert wurde, ist ein Skandal. Diese Komödie über Glück, Geld und Moral scheitert leider am Anspruch, das alles spritzig nachzuerzählen.
Vor fünf Jahren schrieb die amerikanische Autorin und Journalistin Laura Lippman einen fiebrigen Noir-Thriller über den Preis, den Frauen für ihre Träume zahlen. Jetzt ist basierend auf der Vorlage eine wütende, ambitioniert gestaltete Serie entstanden.
Eine leichte französische Sommerkomödie über eine Frau und ihr ständiges Gefühl des Ungenügens. Blandine Lenoir inszeniert die Geschichte einer chaotischen Familie, die es trotzdem versteht, zusammenzuhalten.
Ein Ausflug in die Berge wird zum existenziellen Wendepunkt in dieser Vater-Sohn-Geschichte. Das jüngste Beispiel für das neue, einfühlsame Schweizer Kino.
Das Sidney-Sweeney-Vehikel fährt mit Schreckmomenten, einer grossen Menge Blut und der nötigen Portion Trash auf. Und macht überraschend viel Spass.
Das neue Werk von Milad Alami zeigt, wie weit politische Unterdrückung (um)treiben kann.
Salvador Dalí zu interviewen ist schwieriger als gedacht in Quentin Dupieux’ neuer filmischer Metafiktion. Die Journalistin Judith gibt dennoch nicht auf.
Eine Geburtshelferin verstrickt sich in ihrer Einsamkeit und einer fatalen Lüge. Iris Kaltenbäck beeindruckt mit ihrem Langspieldebüt als einfühlsame Erzählerin.
Nach Poor Things tritt der griechische Regisseur stilistisch einen Schritt zurück, um die Gesetze und Abgründe der menschlichen Natur aufzuzeigen. Das Ergebnis ist nicht minder rätselhaft.