Blockbuster
Moonfall – Ein Katastrophenfilm (fast) wie aus den Neunzigern
Wie schafft man heute einen erfolgreichen Blockbuster? Roland Emmerich setzt auf sein bewährtes Rezept – mit einigen wesentlichen Detailanpassungen.
Wie schafft man heute einen erfolgreichen Blockbuster? Roland Emmerich setzt auf sein bewährtes Rezept – mit einigen wesentlichen Detailanpassungen.
Ein narzisstischer Manipulator und falsches Medium steigt vom Jahrmarkt in die High Society auf. Guillermo del Toro fährt mit Tempo auf.
Aus dem Wunderland Los Angeles erzählt der Kultregisseur seine neueste Liebesgeschichte. Und schält aus dem explosiven Schauspielduo Haim/Hoffman eine poppige Schwelgerei heraus, die begeistert.
Ein wahnhafter Schauspieler dreht und wendet im Lockdown die Frage, wie er die Welt verändern kann. Dimitri Stapfer und Benjamin Burger schaffen die eines Solobühnenstücks.
Joachim Triers The Worst Person in the World stillt den Hunger nach einer komplexen, zeitgemässen Liebesgeschichte mit endorphingeladener Energie und traurigem Wirklichkeitssinn. Getragen wird der Film von seinen Schauspieler:innen und einem sezierenden Blick auf Millennials und ihre Beziehungen.
Genau im richtigen Moment scheint Pablo Larraíns Spencer über die Leinwand zu flimmern: Das Interesse an der unglücklichen Prinzessin scheint gerade grösser denn je. Kristen Stewart mimt sie mit der notwendigen Tragik.
Wie gut, dass der Ghostface-Killer seinen Opfern nun auch texten und brandneue Location-Finder-Apps benutzen kann.
Joel Coen inszeniert die Shakespeare-Tragödie als einen hypnotisch-expressionistischen Fiebertraum.
In ihrem Spielfilmdebüt wirft die Newcomerin Ninja Thyberg einen ungeschönten, provokativen Blick auf die amerikanische Pornoindustrie. Eine junge Schwedin möchte in L.A. zum nächsten grossen Star in der Szene werden, doch der Aufstieg an die Spitze ist gepflastert von Demütigung und Verrat an der eigenen Menschlichkeit.
Nun also dürfen es auch die Frauen so richtig krachen lassen! Was als charmant-bissiger Kommentar auf männliches Dominanzverhalten funktioniert, lässt bei den Actionszenen den Punch vermissen.
In einer Welt voller schriller TV-Celebrity-Shows, Laserspektakel und Kinder-Stars besingt und errettet Leos Carax Rock-Musical ausgerechnet das reine Spektakel. Und dies auf eine rührend lyrische Weise.
Eine unautorisierte, fiktionale Biographie von Céline Dion. Doch Lemercier kratzt nicht am Image der Diva, sie hinterfragt ihre Hingabe nicht. Der Film ist somit so etwas wie das Pendant zu Dions Liedern: ohne Widerhaken, ohne Tiefgang, ohne Geheimnisse.