Filmbulletin Print Logo
Greta garbo

«Wie haben Sie das gemacht?»

Für ein Interview wünscht sich die Journalistin, der Journalist ein offenes, gesprächiges und geistreiches Gegenüber. Dass die Unterhaltung mit Filmschaffenden nicht immer gelingt, liegt nicht nur an den Launen der Stars, sondern auch an den verschiedenen Funktionen des Filminterviews. Im ­Idealfall ist das Gespräch aber der exklusive Moment der Wahrheit.

Text: Till Brockmann / 25. Apr. 2016

Für ein Interview wünscht sich die Journalistin, der Journalist ein offenes, gesprächiges und geistreiches Gegenüber. Dass die Unterhaltung mit Filmschaffenden nicht immer gelingt, liegt nicht nur an den Launen der Stars, sondern auch an den verschiedenen Funktionen des Filminterviews. Im ­Idealfall ist das Gespräch aber der exklusive Moment der Wahrheit.

Diesen Artikel können Sie in der Printausgabe von Filmbulletin lesen.

Ausgabe 3/2016 nachbestellen

Dieser Artikel ist in der Printausgabe Nr. 3/2016 erschienen. Stöbern Sie in unserem Ausgabenarchiv.

Weitere Empfehlungen

Essay

01. Juli 1995

CH-Film: Stand der Dinge

Die meisten halten Fredi M. Murers Höhenfeuer für den besten aller Schweizer Filme, Hans Trommers Romeo und Julia auf dem Dorfe ist in den Umfragen, die zum hundertjährigen Jubiläum der Filmkunst gemacht wurden, auch ganz weit vorn. Allerdings nur in der Abteilung Schweiz, zu Orson Welles Citizen Kane, dem besten Film aller Zeiten, nimmt der Abtand auch für diese beiden galaktische Dimensionen an.

Essay

29. Sep. 2015

Die Schweizer Berge zwischen Sehnsucht und Idylle

«Heidi» ist eine Schweizer Geschichte, der in Japan in Form einer äusserst erfolgreichen Zeichentrickfilmserie neues Leben eingehaucht wurde. Die Serie wurde auch fürs deutsche Fernsehen adaptiert bzw. synchronisiert. Wie sich die kulturellen Unterschiede auf die Tonspur auswirkten, hat Oswald Iten untersucht und die Zeichentrickfassung Arupusu no shôjo Haiji (1974) von Isao Takahata, mit der Musik von Takeo Watanabe und Eriko Kishida, mit der deutschen Bearbeitung von Andrea Wagner und Gert Wilden verglichen. Die Analyse enthält Videobespiele.

Essay

12. März 2019

Zwischen Realitätsanspruch und Imagination

Dokumentarische Animationsfilme? Lange wirkte das wie ein unvereinbarer Widerspruch. Schliesslich kann der Animationsfilm die Realität nicht abbilden, sondern schafft in jedem Bild seine eigene Welt. Seit Waltz with Bashir und Perse­polis wissen wir es besser. Der animierte Dokumentarfilm entwickelte sich zum Trend, der sowohl den Animationsfilm als auch den Dokumentarfilm bereichert.