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Bulletin

Essay

01. Okt. 1993

Entfremdete Heimat

Was wussten die Schweizer, wir alle, wirklich von den Italienern? Auf diese Frage, die seit einem Vierteljahrhundert unverändert zu stellen ist, auch wenn die Herkünfte der Ausländer, die seither in unser Land gekommen sind und weiterhin kommen werden, andere sind, hat Alexander J. Seiler als erster Filmer eine Antwort erarbeitet.

Essay

01. Aug. 1992

Phantasieverstärker für impotente Leser

Es gibt so etwas wie ein Mysterium Frisch, auch wenn es vielleicht nur demjenigen gleichzusetzen ist, das jeder einzelne von uns, ohne es jedoch in Gedrucktes umzusetzen, auch verkörpert.

Essay

01. Apr. 1992

Das Motiv der Stadt im Schweizer Film

Mindestens das Kino, wenn nicht der Film überhaupt hat von seinen Ursprüngen her mit der Stadt einiges zu schaffen, denn es findet seine erste Niederlassung naheliegenderweise in den Städten. Wie anderswo eröffnen in der Welt auch in der Schweiz die ersten ortsfesten Kinos zwischen 1905 und 1910 in den führenden Städten.

Essay

01. Aug. 1990

Volkes Sprache – Volkes Stimme

Man muss von den Schweizern wissen, dass sie geläufiger Dialekt statt Mundart sagen, und zwar darum, weil sie sich gern und häufig von allem abgrenzen, was allzu deutsch scheinen könnte, indem sie gallisch-lateinisches Wortgut geradezu demonstrativ entlehnen. Es gibt dementsprechend südlich des Rheins keinen Mundart-, nur einen Dialektfilm.

Essay

01. Dez. 1988

Fahnder

Die Romandie hat so gut wie keine, höchstens vereinzelte Kriminalromane und -filme hervorgebracht, die deutsche Schweiz nicht besonders viele. Dennoch hat sich in der grösseren von den beiden Sprachregionen des Landes eine eigene Tradition herausgebildet, die über ein gutes halbes Jahrhundert hinweg reicht.

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