Kino
Die Theorie von Allem
Wir lesen den Satz vor fast jedem Filmbeginn: «Nach einer wahren Geschichte». Vor Die Theorie von Allem steht das nicht. Hier soll Wahrheit ermittelt werden. Was aufhorchen lässt: Im Multiversum!
Wir lesen den Satz vor fast jedem Filmbeginn: «Nach einer wahren Geschichte». Vor Die Theorie von Allem steht das nicht. Hier soll Wahrheit ermittelt werden. Was aufhorchen lässt: Im Multiversum!
In ihrem Langfilmdebüt porträtiert Anna Hints das traditionelle Ritual der Rauchsauna – und
gibt Einblick in einen Kosmos der weiblichen Verbundenheit.
Regisseurin Zoljargal Purevdash erzählt von dem Alltag eines hochbegabten Jungen aus den Armenvierteln Ulaanbaatars.
Eine warmherzige Tragikomödie von und mit Nanni Moretti über ein Regisseur, der sich zu Beginn seiner Dreharbeiten mit einigen Schwierigkeiten konfrontiert sieht.
Ein intimes Porträt über die legendäre Folksängerin und Aktivistin Joan Baez.
Ein Schiff wie eine Arche für jene, die das Leben ausgespuckt hat. Nicolas Philibert porträtiert behutsam ein soziales Projekt, das mitten in Paris wie ein Leuchtturm der Würde strahlt.
Er stoppte wie ein Besessener die Zeit, doch anhalten konnte er sie nicht. Adam Driver spielt Enzo Ferrari in einem Biopic, das zwischen Rennstrecke und Familiendrama hoch- und runterschaltet.
Ein einfaches Leben mit einfachen Routinen führt der Toilettenreiniger Hirayama in Tokio. Wim Wenders findet die dazugehörige Schönheit.
Schöner könnte man vom Leben dieser jungen Frau kaum erzählen. Sofia Coppolas Biopic über Priscilla Presley handelt von Luxus und Einsamkeit.
Trotz vielversprechender Idee und einer fähigen Besetzung kann Hafsteinn Gunnar Sigurðsson mit seinem Vorstoss in den englischsprachigen Film nicht richtig überzeugen.
Souverän interpretiert Ella Rumpf im Drama der französischen Regisseurin Anna Novion eine hochbegabte Mathematikerin. Die Inszenierung ist solide, aber auch absehbar.