Kino
Les Nouvelles Èves
Der zweite grosse nationale Frauenstreik ist zweieinhalb Jahre her, doch mit dem Dokumentarfilm Les Nouvelles Èves wird ihm nun ein gebührendes filmisches Denkmal gesetzt.
Der zweite grosse nationale Frauenstreik ist zweieinhalb Jahre her, doch mit dem Dokumentarfilm Les Nouvelles Èves wird ihm nun ein gebührendes filmisches Denkmal gesetzt.
Mit ihrem Debüt wagt sich Rebecca Hall an «Passing», den kontroversen Roman Nella Larsons.
Mit Last Night in Soho hinterfragt Edgar Wright zusammen mit Drehbuchautorin Krysty Wilson-Cairns die eigene Nostalgie für die Swinging Sixties in einem virtuosen Genremix, der die Grenze zwischen Wunsch- und Albtraum zusehends verwischt.
Kauzige alte Männer suchen mit ihren Hunden in den Wäldern Norditaliens nach der begehrten Albatrüffel. Ein Dokumentarfilm über die Letzten ihrer Art, der sich, humorvoll und geschickt inszeniert, bereits als Festivaldarling einen Namen gemacht hat.
Hier verflechtet Regisseur Philipp Yuryev geschickt Szenen aus dem harten Alltag der sibirischen Walfänger mit universellen Fragen des Erwachsenwerdens.
Nach dem gefeierten Portrait de la jeune fille en feu kehrt die Filmemacherin Céline Sciamma mit einer wunderschönen, unter Pandemiebedingungen inszenierten Meditation über das Abschiednehmen in die Gedankenwelt der Kinder zurück.
Schweizer Künstler*innen von Rang, denen noch kein Dokumentarfilm gewidmet wurde, sind mittlerweile rar. Dass es Harald Naegeli so spät trifft, ist eher überraschend. Nathalie David nutzt die wohl letzte Gelegenheit.
Nach einer falschen Abzweigung sitzt ein Schweizer Paar fast neun Monate in Geiselhaft der Taliban. Michael Steiner inszeniert einmal mehr nach wahrer Vorlage ein über weite Strecken packendes Unterhaltungskino.
Dieser Film produziert mit seiner Geheimniskrämerei einen Suspense, dessen skurrile Aufdeckung tatsächlich verblüfft. Das Regiedebüt aus Island steht mit seiner post-humanen Spielerei in einer Linie mit den meistdiskutierten Filmen von Cannes in diesem Jahr.
Ein Liebeslied für das Printmedium, gesungen auf der grossen Leinwand? Wes Anderson bietet Mediennostalgie in Reinform.
Ein ehemaliger Macho und ein Kind, das einer werden will, finden auf einem Road Trip zu einer tieferen Wahrheit. Mit 91 Jahren und 39 Filmen ist Eastwood nicht müde, zutiefst amerikanische Geschichten zu erzählen.
Ritterschlachten und absurde Gerichtsprozesse werden in Scotts neustem Kinospektakel mit einer Art #MeToo im Mittelalter gepaart. Der Regisseur stellt sich ganz klar auf die richtige Seite der fiktiven Geschichtsschreibung.