Kino
Seberg
Ein Thriller über das Leben einer Schauspielerin. Während Kristen Stewart in der Rolle der Jean Seberg aufgeht, verpasst Regisseur Andrews ein paar Abzweigungen, die dieses Biopic der Person Seberg hätten gerecht werden lassen.
Ein Thriller über das Leben einer Schauspielerin. Während Kristen Stewart in der Rolle der Jean Seberg aufgeht, verpasst Regisseur Andrews ein paar Abzweigungen, die dieses Biopic der Person Seberg hätten gerecht werden lassen.
Ein Buch wird verfilmt, bevor es geschrieben ist: Christoph Kühn porträtiert Paul Nizon zu seinem neunzigsten Geburtstag seiner Wahlheimat Paris.
Der Verwirrungskünstler Kaufman entführt das Netflix-Publikum in die psychedelischen Tiefen einer beklemmenden Paarbeziehung. Mit seinem neusten Regiestreich I’m Thinking of Ending Things hat er einen der besten Filme des Jahres geschaffen.
Dieser Film soll das Kinojahr 2020 retten. Der Meister des Mindfuck-Blockbusters Nolan lotet mit seinem jüngsten Spektakel neue Irrationalitäten des Raum-Zeit-Kontinuums aus. Und treibt es mit seinem Überwältigungskino allzu weit, ohne das Publikum emotional abzuholen.
Mutter und Sohn; er ein Metallica-Fan, sie eine einfache Bibliothekarin aus einem Vorort Englands. Mit Days of the Bagnold Summer erschuf Simon Bird eine Familiengeschichte voller Gegensätze, die zeigt, was passiert, wenn diese unkontrolliert aufeinandertreffen.
Was bedeutet schon der Tod für einen der wichtigsten deutschen Künstler des ausgehenden 20. Jahrhunderts? Diese Hommage an Christoph Schlingensief zeigt den Ausnahmeprovokateur in seiner ganzen Radikalität.
Spike Lees tragikomische Netflix-Produktion ist der Film der Stunde, den man schon vor Jahrzehnten hätte drehen sollen.
Ein Kammerspiel um das Ende einer Ehe, darin ein erwachsenes Kind als scheiternder Vermittler. Die Veranlagung von Hope Gap ist nichts Neues, aber sorgfältig durchkomponiert.
Ein Bürokomplex wird abgerissen, aber das Gebäude hat noch einen letzten Wunsch: eine Liebesgeschichte in den eigenen Wänden. Erfüllt sich dieser mit dem Aufeinandertreffen einer Wachfrau und eines Putzmannes? Carmen Stadlers märchenhafter wie formalistischer Film ist eine Entdeckung wert.
In ihrem feinfühligen Film über die Arbeit in einer Vogelrettungsstation machen Maya Kosa und Sergio da Costa eine aus dem Gleichgewicht gefallene Welt sichtbar, in der Vögel wie Menschen neu lernen müssen, zu überleben.
Mehrere Jahre des Umbaus spult Thomas Imbach in gut zwei Stunden in Nemesis ab. Er kommentiert damit zynisch-pessimistisch den Abriss vom alten Güterbahnhof zugunsten eines Gefängnisses. Und übt, das verrät der Titel seines Films: Rache.
Wohin wandert der Geist eines dementen Menschen? Die Britin Sally Potter gibt eine poetisch-hoffnungsvolle Antwort, in der sich auch ein Stück ihrer eigenen Geschichte spiegelt.