Kino
Grâce à Dieu
Irritierend additiv verknüpft François Ozon drei Fallbeispiele zu einem Panorama des sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche. Dennoch beeindruckt der Mut dieser filmischen Anklageschrift.
Irritierend additiv verknüpft François Ozon drei Fallbeispiele zu einem Panorama des sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche. Dennoch beeindruckt der Mut dieser filmischen Anklageschrift.
Trauriger Clown auf Abwegen: Der Venedig-Gewinner Joker beginnt als New-Hollywood-Hommage und endet als Blockbuster.
Zwischen Dschihad und Chandelier: André Téchiné erklärt uns nicht die Welt, sondern konfrontiert uns mit ihrer Unerklärbarkeit.
Eine Heldenreise zum ultimativen Affektbild: James Grays Ad Astra ist kein subtiler Film. Umso besser.
Polen und Iran sind weit voneinander entfernt. Vielleicht allzu weit.
Der Regisseur als Stratege: Craig S. Zahler hat einen Spannungsfilm inszeniert, der im Gegenwartskino seinesgleichen sucht.
Ein Zürcher Travis Bickle? Nicht ganz, aber Hans Kaufmanns eindrückliches, ohne Fördergelder realisiertes Debüt eröffnet dem Schweizer Filmschaffen eine aufregende neue Perspektive.
Wunderkind, Volksheld, Skandalnudel – Diego Maradonas bewegtes Leben ist ein dankbarer Gegenstand für ein dokumentarisches Biopic. Asif Kapadia konzentriert sich konsequent auf die grossen Jahre des argentinischen Fussballers beim SSC Neapel.
Als Teenie-Alltagskomödie ist Good Boys phänomenal. Leider spannt der Film seine Figuren ausserdem in einen atemlosen Actionfilmplot ein.
Dauerhaft schmutzig sind die Monos, sonst erfahren wir wenig Konkretes über sie. Doch gerade in seiner Abstraktion offenbart Alejandro Landes’ Film etwas über die Bedingungen einer globalen Jugend in einer Welt ohne Morgen.
Quentin Tarantino driftet in seinem neuen Film gemeinsam mit Brad Pitt und Leonardo DiCaprio auf den Spuren Sharon Tates durch Los Angeles.
Ein Mann wird zum Accessoire seiner Wildlederjacke, die ausserdem noch den Entschluss fasst, Filmstar zu werden. Koste es, was es wolle.