Kino
They Shall Not Grow Old
Die digitale Verlebendigung der Toten des Ersten Weltkriegs zielt auf Immersion, verweist aber stets auf nicht überbrückbare Abgründe.
Die digitale Verlebendigung der Toten des Ersten Weltkriegs zielt auf Immersion, verweist aber stets auf nicht überbrückbare Abgründe.
Ein melancholischer Blick auf vergangene Dissidenzen in Argentinien – und gleichzeitig eine bittere Abrechnung mit dem Italien der Gegenwart.
Pedro Almodóvar wendet sich zum ersten Mal seit über einem Jahrzehnt wieder einem teilweise autobiografischen Stoff zu und verwebt ein weiteres Mal virtuos Kinoreflexion und Kindheitserinnerungen.
Unter welchen Voraussetzungen wird Demokratie ein Synonym von Autoritarismus? Ein kühler Blick auf ein Leben zwischen den Stühlen.
Untote nicht als brutale Disruption, sondern als ästhetische Differenz: Jim Jarmuschs Zombiefilm The Dead Don’t Die.
Lügende Bilder in einem Film, den es fast nicht gegeben hätte: Brian De Palma hat einen Terrorismusthriller gedreht.
In der Neuverfilmung von Disneys Aladdin wird ein weiteres Mal der Dschinn zum Star der Show, während die Liebesgeschichte dem unbedingten Wille zur Macht zum Opfer fällt.
Tränen lügen nicht, davon ist die Hauptfigur von Babis Makridis’ Pity überzeugt. Und wenn man ihnen trotzdem nicht glaubt, muss er eben ein bisschen nachhelfen.
Matthew McConaughey als dauerbekiffter Glücksritter Moondog ist der Dreh- und Angelpunkt in Harmony Korines neuester Americana-Studie.
Im Remake der Trickbetrügerkomödie Dirty Rotten Scoundrels werden die Hauptrollen nicht mehr von Männern, sondern von Frauen übernommen. Die allerdings leider nicht unbeschwert amoralisch sein dürfen.
Das Bedürfnis, ihrem eigenen Selbst zu entkommen, treibt eine junge New Yorkerin in ein Brooklyner Hexenhäuschen.
Die Mutter sitzt dauerfluchend hinterm Tischchen, der Vater trinkt tagaus tagein selbst gebrautes Bier. Erinnerungen an eine Kindheit zwischen floralen Tapetenmustern und sozialer Kälte.