Kino
Ray & Liz
Die Mutter sitzt dauerfluchend hinterm Tischchen, der Vater trinkt tagaus tagein selbst gebrautes Bier. Erinnerungen an eine Kindheit zwischen floralen Tapetenmustern und sozialer Kälte.
Die Mutter sitzt dauerfluchend hinterm Tischchen, der Vater trinkt tagaus tagein selbst gebrautes Bier. Erinnerungen an eine Kindheit zwischen floralen Tapetenmustern und sozialer Kälte.
Wir sitzen alle im selben Boot – bloss nicht am gleichen Platz. Die Chronik eines Arbeitskampfes, erzählt als atemloses Kollektivdrama.
Politische Aktionen haben konkrete Voraussetzungen im Sozialen. Und manchmal ist es nötig, erst einmal Abstand zu gewinnen, um später umso entschiedener handeln zu können.
Das Gefühl von Schwermut im Angesicht einer sich rapide verändernden Welt. Eine Annäherung an die chinesische Moderne in drei Kapiteln.
Wenn die Mutter nachts alleine durch Chicago irrt, bleiben Kinder und Ehemann ratlos zurück. Ein Film über Demenz, der sich weniger für die Krankheit selbst interessiert, als für die Reaktionen des Umfelds.
Die Quelle des Lebens ist nicht in der fixen Idee eines Künstlers zu suchen, sondern in der Welt, wie sie daliegt, um gesehen zu werden.
Willem Dafoe brilliert in einem Künstlerporträt, das nicht die geläufigen Erzählungen über das Leben van Goghs ins Zentrum rückt, sondern sich dem Fragmentarischen verschreibt.
Ein Film wie ein gutes Hip-Hop-Mixtape. Jonah Hills Regiedebüt vertieft sich in die Texturen der Neunzigerjahre. Gelegentlich identifiziert er sich dabei etwas zu sehr mit seinen Protagonisten.
Mark Olexa und Francesca Scalisi begleiteten Rupa, eine junge Frau aus Bangladesh, während vier Jahren mit der Kamera und schufen so einen intimen Einblick in eine Welt, die zwischen Tradition und Digitalisierung hin und her pendelt.
Liebe, Sex und Color-Coding: Eine «New Adult»-Romanverfilmung wandelt auf den Spuren von Fifty Shades of Grey.
Als sein Vater aufbricht, um Waldbrände zu bekämpfen, geht Joes Mutter eine Beziehung mit einem anderen Mann ein. Paul Danos Regiedebüt ist eine eindringliche Adaption von Richard Fords Roman über den Zerfall einer amerikanischen Kleinfamilie in den Sechzigern
In Passion erzählt Christian Labhart von seinem Verhältnis zur am «entfesselten Kapitalismus» leidenden Welt. Es ist ein «Selfiefilm» geworden.