Kino
Pet Sematary
Die Toten kehren zurück – schon wieder! Stephen Kings «Pet Sematary» erlebt eine weitere Kinoreinkarnation.
Die Toten kehren zurück – schon wieder! Stephen Kings «Pet Sematary» erlebt eine weitere Kinoreinkarnation.
Ist künsterische Radikalität im Zeitalter des E-Books möglich? Olivier Assayas trägt dieser Frage Rechnung und macht eine fast klassische französische Komödie.
Los Angeles ist ausgebrannt und Nicole Kidman nie ganz Nicole Kidman. Karyn Kusama hat einen abgründigen Thriller gedreht, der weder in der Gegenwart noch in der Vergangenheit ganz zu Hause ist.
Für Hagiografie statt Analyse plädiert ein Porträtfilm über die amerikanische Verfassungsrichterin Ruth Bader Ginsburg. Das ist verständlich, aber auch schade angesichts einer faszinierenden Biografie.
Verdoppelte Doppelgänger, die sich quer durch Amerika die Hand reichen; Jordan Peele lässt auf seinen Überraschungshit Get Out einen ambitionierten, originellen Horrorfilm folgen, metaphorisch ambitioniert und doch mit Haut und Haaren im Genre verwurzelt.
Die Welt wird erst sichtbar im Blick aufs Detail. Nicole Vögele begibt sich auf die Spuren Tsai Ming-liangs. Ihr Dokumentarfilm über das gegenwärtige Taiwan sucht nach dem Punkt, an dem die Zeichen aufhören zu arbeiten.
In Captain Marvel, dem neuesten Beitrag zur aktuell erfolgreischsten Blockbusterserie, gleiten die erzählerischen Puzzleteile wie stets geschmeidig ineinander. Leider verrät der Film damit gerade das, was Blockbuster erst sehenswert macht.
Elsa Amiel Erstling über eine Bodybuilderin mit bizzar-männlichen Muskelbergen, die auf dem Höhepunkt ihrer Karriere überraschend mit ihrer Mutterrolle konfrontiert wird, lädt ein genau hinzusehen.
Ali Abbasi ist mit Gräns eine verwegene Mischung aus düsterem Krimi, ungewöhnlicher Romanze und schwedischer Mythologie gelungen. Er überschreitet damit wie seine Protagonistin in vieler Hinsicht eine Grenze. Der Film gewährt uns einen ganz eigentümlichen, fragenden Blick auf die Welt und das, was möglich wäre. In Cannes gewann er den ersten Preis in einer Sektion, die deshalb treffender nicht heissen könnte: «Un Certain Regard».
Das dunkle Herz der alten Bundesrepublik Deutschland schlägt auf St. Pauli. Fatih Akins Der goldene Handschuh kultiviert grobschlächtige Geschmacklosigkeiten – aber das spricht keineswegs gegen den Film.
Sinan möchte Dichter werden. Doch die Welt hat nicht auf ihn gewartet. Gekonnt verschränkt Nuri Bilge Ceylan den Bildungsroman des 19. mit der Ästhetik des 21. Jahrhunderts.