Kino
If Beale Street Could Talk
Barry Jenkins’ Nachfolgeprojekt zum Oscargewinner Moonlight funktioniert wie ein Jazzstück.
Barry Jenkins’ Nachfolgeprojekt zum Oscargewinner Moonlight funktioniert wie ein Jazzstück.
Eine Frau meint es gut, verliert dabei jedes Mass und wird zur Gefahr. Ein kleiner, beklemmender Film mit einer grossen Maggie Gyllenhaal.
Der grösste Albtraum einer atheistischen Feministin wird wahr. Und mit treffsicheren Pointen werden Selbstgewissheiten auf den Kopf gestellt. Oder vom Kopf auf die Füsse.
Im Spiegel der Coiffeuse Anna Tschannen schauen vier Obdachlose nicht nur auf ihre neue Frisur, sondern betrachten auch sich und ihr Leben. Der Dokumentarfilm von Matthias Affolter hält damit auch uns und unserem Umgang mit Menschen in Not einen Spiegel vor.
Das Leben in der ländlichen Idylle ändert sich für Pauline. Das ist grandios anzuschauen, aber indem der Film uns alles ausbuchstabiert, schadet er sich selbst.
Die kenianische Regisseurin Wanuri Kahiu will andere Bilder Afrikas zeichnen. Das provoziert auch die eigenen Behörden. Ihre Geschichte einer lesbischen Liebe rührt an ein Tabu.
Zwei Frauen kämpfen am Hof von Queen Anne um die Gunst der Monarchin. Yorgos Lanthimos’ erstes Historiendrama mit Starbesetzung ist ein brillant gespielter und inszenierter Abgesang auf menschliche Werte und Moral.
Ein Tausendsassa, gefangen zwischen den Rollen, und ein Filmemacher, der ganz ohne Aufnahmen im privaten Bereich auskommen musste: Trotz schwerem Stand gibt Philipp Jenicke mit seinem Porträt des Musikers Chilly Gonzales faszinierende Einblicke in eine kaum fassbare Kunstfigur.
In virtuos überlagerten Zeit-, Musik- und Handlungsschichten erzählt Beautiful Boy die Geschichte einer Drogensucht und der Liebe eines Vaters zu seinem Sohn.
Das Leben des zwölfjährigen Zain gleicht der Hölle. Die libanesische Regisseurin Nadine Labaki hält mit ihrem Film ein zwar nicht subtiles, aber aufwühlendes Plädoyer für den Schutz der Schwächsten der Gesellschaft.
Was beim Lesen der Inhaltsangabe wie ein Thriller tönt, entpuppt sich als unterhaltsame Komödie über Männlichkeitsbilder.
Mit Burning ist Lee Chang-dong ein Film gelungen, der in Cannes von der Kritik unisono hochgelobt wurde. Einer, der die
Spannung langsam ins Unerträgliche steigert und alle Fragen offenlässt.