Kino
Burning
Mit Burning ist Lee Chang-dong ein Film gelungen, der in Cannes von der Kritik unisono hochgelobt wurde. Einer, der die
Spannung langsam ins Unerträgliche steigert und alle Fragen offenlässt.
Mit Burning ist Lee Chang-dong ein Film gelungen, der in Cannes von der Kritik unisono hochgelobt wurde. Einer, der die
Spannung langsam ins Unerträgliche steigert und alle Fragen offenlässt.
Die Villa leert sich, aus der Besitzerin wird eine Bedienstete. Subtil und ganz auf die Frauenfiguren konzentriert erzählt Marcelo Martinessi die Geschichte eines sozialen Abstiegs, die auch als Metapher für ein ganzes Land fungiert.
In dieser Dystopie gibt es keinen Ort mehr für Kinder und noch weniger für Frauen und Mädchen. Das Leben wird für die junge Huck zum ganz und gar nicht kindlichen Versteckspiel.
Jafar Panahi darf sein Land, den Iran, nicht verlassen und ist zudem mit einem Arbeitsverbot belegt. Trotzdem liefert er mit Three Faces einen seiner prägnantesten Filme.
«Schöne Wörter zusammensetzen gibt keine Kunst» (Bertolt Brecht)
Was ist Familie? Die Frage beschäftigt Hirokazu Kore-eda in all seinen Filmen. Hier gibt er eine ebenso verblüffende wie radikale Antwort.
In Cuaróns filmischer Kindheitserinnerung wird hintereinandergeschichtet, was zusammenhängt.
Ein umstrittener Theaterregisseur mit seinen probelmatischen Methoden, bei der Arbeit beobachtet. Daraus entsteht auch ein Porträt Kroatiens, zerrissen zwischen Vergangenheitsbewältigung und neuem Nationalismus.
Steve McQueen hätte ein gewöhnliches Heist-Movie drehen können. Stattdessen füllt er das althergebrachte Gefäss radikal neu und erzählt eine bittere Geschichte über Männer und ihre Frauen.
Eine Liebesgeschichte im zerrissenen Europa und ein Film, wie man ihn im Kino so elegant, verdichtet und sinnlich kaum mehr sieht.
Geschwisterliebe, von Ovid inspiriert: «Nur innerlich siedet und wallt es.»