Kino
Don’t Worry, He Won’t Get Far on Foot
Wie einer, der ganz unten angekommen ist, sich langsam wieder aufrappelt: Gus Van Sants feinfühliges Porträt über den amerikanischen Cartoonisten John Callahan.
Wie einer, der ganz unten angekommen ist, sich langsam wieder aufrappelt: Gus Van Sants feinfühliges Porträt über den amerikanischen Cartoonisten John Callahan.
Iram Haq erzählt eine autobiografische Coming-of-Age-Geschichte: Nisha ist zwischen der norwegischen und der pakistanischen Kultur ihrer Eltern gefangen. Einen Ausweg scheint es nicht zu geben.
Die Erinnerung an einen Sommer und die Verletzungen der Kindheit – schmerzhaft traurig und doch leuchtend hoffnungsvoll.
In Tripoli Cancelled von Naeem Mohaiemen streift ein älterer Herr seit gut 3700 Tagen allein durch einen verlassenen Flughafen in der Nähe von Athen. Der Film handelt vom Menschsein.
Die deutsche Filmemacherin spürt den Weltanschauungen jenes Regisseurs nach, der sie zur eigenen Arbeit inspiriert hat. Zeugnis einer Bewunderung.
Ein Leben wie im Puppenhaus – nur nicht so putzig. Schleichend wird aus einer Familientragödie der blanke Horrror.
Der belgische Dokumentarfilm über eine aufmerksame, direkte und humorvolle Untersuchungsrichterin, die mit ihrer Meinung nicht hinter dem Berg zurückhält, ist höchst unkonventionell, mit Sinn für das Absurde in der Comédie humaine.
Claudia wettet auf die grosse Liebe, auch gegen alle Wahrscheinlichkeit, und droht damit vor allem sich selbst zu betrügen. Das Glück liegt anderswo.
Der Film über die Forscherin Jane Goodall, montiert aus vorhandenem Material, ist zugleich verblüffende Konstruktion und wahrhaftiges Porträt. Eine Lektion auch über die Möglichkeiten des Kinos.
Verblüffend berührende Nebeneffekte einer Ausbeutung: Ein altes Paar im zerfallenden Kuba prostituiert sich für den touristischen Blick und findet dabei wieder zueinander.
Für Brady ist ein Leben ohne Rodeo nicht vorstellbar. Doch nicht nur er muss sich von einer Lebensweise verabschieden. Das Leben der Cowboys in South Dakota ist nicht mehr, was es mal war.
Wim Wenders überlässt Papst Franziskus die Bühne und verpasst es, kritische Fragen zu stellen.