Kino
A Touch of Zen / Xia nü
King Hus episches Meisterwerk des Wuxia-Genres von 1971 ist neu im Kino zu entdecken. Poetische Kämpfe im Bambuswald, eine starke weibliche Hauptfigur – und ein Hauch von Zen.
King Hus episches Meisterwerk des Wuxia-Genres von 1971 ist neu im Kino zu entdecken. Poetische Kämpfe im Bambuswald, eine starke weibliche Hauptfigur – und ein Hauch von Zen.
Aus einer Berliner Kunstinstallation ist ein Film fürs Kino entstanden: Cate Blanchett schlüpft in 13 verschiedene Figuren und trägt Kunstmanifeste vor. Ein nicht ganz unstrapaziöses Vergnügen.
Deutsche «Cowboys» in Bulgarien: Valeska Grisebach inszeniert eine Männerwelt, in der unterdrückte Gefühle schwelen und Neugier und Fremdenfeindlichkeit miteinander kollidieren.
Frédéric Gonseth zeichnet den Abstimmungskampf um den Gripen nach. Trotz des spannenden Themas wirkt der Film altbacken. Man fragt sich, für wen er eigentlich gemacht wurde: für die Nachwelt, für die Schule oder fürs Ausland?
In ihrem Bankräuberfilm Good Time nehmen die Safdie-Brüder Josh und Ben die Zuschauer mit auf eine aufregende Verfolgungsjagd durch den New Yorker Stadtteil Queens. In der Hauptrolle: ein durchgeknallter Robert Pattinson, der sich immer weiter vom romantischen Vampir-Image entfernt.
James Lord sollte für Alberto Giacometti posieren. Aus geplanten drei Stunden wurden fast drei Wochen. Mit Beschränkung auf diese Begegnung gelingt Stanley Tucci ein plastisches Porträt des Schweizer Künstlers.
Während uns das Konzept der Achtsamkeit geläufig ist, ist ihr Urheber, der zenbuddhistische Meister Thich Nhat Hanh noch weitgehend unbekannt. Mit ihrem Dokumentarfilm wollen dies Marc J. Francis und Max Pugh ändern. Ein Blick in eine andere Welt.
Der Meister des surrealen Films zeigt sich in diesem Porträt als introvertierter Maler und herausragender Erzähler seiner eigenen Biografie und zelebriert dabei die Kunst des Auslassens.
«Ich habe keine Angst, jemanden zu verschrecken […]. Es fasziniert mich, wie es mir zur selben Zeit Angst macht. Überhaupt ist dies ein Film, in dem ich auf Dinge blicke, die mir eigentlich Angst einflössen.» Alain Guiraudie
In ihrem achten Film lässt Sally Potter eine Gruppe langjähriger Freunde aufeinander los. Das Ergebnis ist erfrischend kurz und heftig. Und sehr lustig.