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Die Odyssee im Meer der Geschichten

Das Drehbuchschreiben soll gefördert werden. Mit Geld und Konzepten. Nur: Was ein gutes Drehbuch ist, bleibt eine schwer zu knackende Nuss. Während Ratgeber und Handbücher ­einfache Rezepte versprechen, braucht es wohl vor ­allem eines: Mut, sich auf eine ungewisse Reise zu begeben, und Strukturen, die helfen, den eigenen Weg gehen zu können.

Text: Uwe Lützen / 24. Jan. 2018

Das Drehbuchschreiben soll gefördert werden. Mit Geld und Konzepten. Nur: Was ein gutes Drehbuch ist, bleibt eine schwer zu knackende Nuss. Während Ratgeber und Handbücher ­einfache Rezepte versprechen, braucht es wohl vor ­allem eines: Mut, sich auf eine ungewisse Reise zu begeben, und Strukturen, die helfen, den eigenen Weg gehen zu können.

Jeder Film hat ein Problem mit dem Drehbuch. Das liegt in der Natur der Sache. Die Produktion jedes tollen Films fängt mit der Entwicklung eines tollen Drehbuchs an. Und vor der Drehfassung steht die Stoffentwicklung: Das sind oft langwierige Prozesse, die unter dem Einfluss unterschiedlichster Faktoren stehen. Das erste Problem, das sich beim Wagnis Spielfilmproduktion stellt, ist also das Drehbuch – auch wenn es im weiteren Verlauf lange nicht das ­einzige bleibt …
An den kommenden Solothurner Filmtagen steht das Drehbuch im Fokus. Es wird an der Werkschau des Schweizer Films ins Zentrum der Diskussion gerückt; und das ist gut so. Das Drehbuch ist ein oft unbekannter Kontinent. Hier deshalb eine kleine Reise durch sein Gelände, in neun Stationen…

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