Filmbulletin Print Logo
Psycho 002 1000006094

Wiederholung als Überschreitung

Im Herbst kommt das Remake von The Magnificent Seven in die Kinos, der selbst schon eine Wiederauflage von Akira Kurosawas Die sieben Samurai war. Die Kopie der Kopie? Ein Abklatsch? Ein unerlaubter Übergriff? Weder noch, denn die Wiederholung als Verfremdungsverfahren verwandelt das vermeintliche Original in einen sich stets verändernden Teil eines schillernden Ganzen.

Text: Johannes Binotto / 26. Juli 2016

Im Herbst kommt das Remake von The Magnificent Seven in die Kinos, der selbst schon eine Wiederauflage von Akira Kurosawas Die sieben Samurai war. Die Kopie der Kopie? Ein Abklatsch? Ein unerlaubter Übergriff? Weder noch, denn die Wiederholung als Verfremdungsverfahren verwandelt das vermeintliche Original in einen sich stets verändernden Teil eines schillernden Ganzen.

Diesen Artikel können Sie in der Printausgabe von Filmbulletin lesen.

Ausgabe 5/2016 bestellen

Dieser Artikel ist in der Printausgabe Nr. 5/2016 erschienen. Stöbern Sie in unserem Ausgabenarchiv.

Weitere Empfehlungen

Essay

12. Dez. 2017

Filmmusik

Wir haben unsere Autorinnen und Autoren gebeten, uns Soundtracks zu nennen, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Welches ist Ihr Lieblingssound­track?

Essay

22. Jan. 2020

Interspecies-Rollenspiele

Der gefilmte Affe trägt eine Ambivalenz ins Bild hinein: Gerade seine Ähnlichkeit mit dem Menschen verweist stets auch auf das, was ihn von uns trennt. Besonders deutlich wird das in Filmen, in denen Affen nicht sich selbst spielen, sondern von Menschen in Affenkostümen verkörpert werden und Kino als Interspecies-Rollenspiel beschreibbar wird.