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Lukas Foerster

Lukas Foerster

Redakteur 2018-2020

Lukas Foerster schreibt als freier Medienwissenschaftler und Filmkritiker übers Kino. Er wäre gerne in vielen Ländern und Filmen gleichzeitig zuhause.

Artikel dieser Autor:in

Kino

20. März 2019

Us

Verdoppelte Doppelgänger, die sich quer durch Amerika die Hand reichen; Jordan Peele lässt auf seinen Überraschungshit Get Out einen ambitionierten, originellen Horrorfilm folgen, metaphorisch ambitioniert und doch mit Haut und Haaren im Genre verwurzelt.

Kino

06. März 2019

Captain Marvel

In Captain Marvel, dem neuesten Beitrag zur aktuell erfolgreischsten Blockbusterserie, gleiten die erzählerischen Puzzleteile wie stets geschmeidig ineinander. Leider verrät der Film damit gerade das, was Blockbuster erst sehenswert macht.

Kino

20. Feb. 2019

Der goldene Handschuh

Das dunkle Herz der alten Bundesrepublik Deutschland schlägt auf St. Pauli. Fatih Akins Der goldene Handschuh kultiviert grobschlächtige Geschmacklosigkeiten – aber das spricht keineswegs gegen den Film.

Essay

14. Dez. 2018

Die reichere Hälfte des Kinos

Ursprünglich hergestellt als billiges Komplementärprogramm zu den aufwendigen Grossproduktionen des klas­sischen Hollywood gibt es
in den B-Movies der Dreissiger- bis Fünfzigerjahre ein Kino zu entdecken, das oft viel radikaler und origineller war, als seine teureren Vor­bilder: subversiv experimentell, unbändig berührend, lakonisch knapp und mutig unwahrscheinlich.

Kino

23. Jan. 2018

Machines

Die Maschinen der Industrie machen auch jene zu einem Produkt, die an ihnen arbeiten. In brillanten Montagen dokumentiert Rahul Jain die Verhältnisse in einer indischen Textilfabrik als Verkettung von Mensch und Maschine, Kapitalismus und Ausbeutung.

Essay

02. Mai 2017

Erinnerungen in der Gegenwart

Gleich zwei Filme des haitianischen Regisseurs kommen zurzeit ins Kino. Und sie könnten nicht unterschied­licher sein. Nicht nur deshalb lohnt es sich, Pecks Werk zu entdecken: postkolonial-gesellschaftskritisch, teilweise von radikaler Ästhetik, aber durchaus auch formal opportunistisch – immer mit dem Ziel, ganz unterschiedliche Publika zu erreichen und politische und historische Konflikte in einen internationa­­listischen Zusammenhang zu stellen.