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Michael pekler

Michael Pekler

Michael Pekler lebt in Wien und schreibt sein halbes Leben für «Filmbulletin», dem er seine erste jemals veröffentlichte Filmkritik mit dem Titel «Wo Gott wohnt» verdankt. Seither hat sich nicht nur im Kino einiges verändert, sondern auch die persönliche Sichtweise des Autors: Nicht die Filme erzählen die Geschichten, sondern wir verwandeln sie zu unseren eigenen. Das hat der Schweizer Schriftsteller Paul Nizon zwar anders gemeint, aber es ist trotzdem wahr. Das ist nämlich die einzige Veränderung, die das Kino bewirken kann. Und das ist schön, weil man nicht nur etwas von der Welt, sondern vor allem über sich selbst erfährt.

Bücher geschrieben hat er über Ang Lee, über Realismus im US-Kino und Terrence Malick.

Artikel dieser Autor:in

Kino

11. Jan. 2012

Die Höhle der vergessenen Träume

Die Hobbyforscher unter der Führung von Jean-Marie Chauvet stiessen im südfranzösischen Tal der Ardèche auf einen schmalen Spalt in der Wand, konnten aber zunächst nichts weiter Aussergewöhnliches erkennen, wie Werner Herzog zu Beginn des Films in seinem Kommentar erzählt. «Aber dann, tief im Inneren, fanden sie das hier.» Und nun sieht man zum ersten Mal nicht nur die ältesten derzeit bekannten Höhlenmalereien der Welt, sondern mit Die Höhle der vergessenen Träume einen der aussergewöhnlichsten Dokumentarfilme der letzten Monate.

Kino

13. Apr. 2011

Tuesday, after Christmas / Marti, dupa Craciun

«Es wäre nicht so schön gewesen, hätten wir uns vor zehn Jahren kennengelernt.» Dieser Satz ist mehr als ein Liebesbekenntnis. Er bedeutet nicht nur, dass man für die wahre Liebe ein gewisses Alter erreicht haben muss, sondern auch, dass man den anderen noch nie so geliebt hat wie in diesem Augenblick.

Kino

13. Apr. 2011

Potiche

Manchmal kommt man einem Film auf die Spur, indem man sich ihm von der anderen Seite nähert: von der der Rezeption. Sie macht zum Beispiel deutlich, wie sehr François Ozon die Wahrnehmung seiner Filme zu steuern versteht.