Aus dem Archiv
Renato Berta: «Die Dialektik ist offenkundig»
Vom Mechaniker zum Kameramann: Renato Berta über seine Reise zum Kino und zahlreichen Begegnungen.
Vom Mechaniker zum Kameramann: Renato Berta über seine Reise zum Kino und zahlreichen Begegnungen.
Erich Langjahr über seine Filme, die Realität der Innerschweiz und warum die Menschen sich nicht mit romantisierten Bildern ihrer Heimat identifizieren.
Privilegien, Exzesse und Humor im Tragischen: Stina Werenfels über Nachbeben, gesellschaftliche Tabus und die unerwartete Nähe zu uns selbst.
War «Der Kongress der Pinguine» ein eher didaktischer Film, der Umweltfragen zu zeigen versuchte, so versuche ich diesmal, das Leben selber zu zeigen, an elementare Lebensformen heranzukommen, wo es keine Häuser und keine Strassen mehr gibt, wo man nur die Landschaft sieht, die Sprache der Erde, wie ich einmal sage.
Georges Gachot über Maria Bethânia, spontane Begegnungen, die Kraft der Musik und seinen unkonventionellen Filmansatz.
Geprägt durch meine politische Radikalität und meine politischen Aktivitäten in den siebziger Jahren, habe ich mich gefragt, was ist, wenn wir die klassenlose, kommunistische Gesellschaft erreicht haben? Wenn alles da ist und wir im materiellen Überfluss leben. Zu meiner eigenen Verblüffung musste ich feststellen, dass zum Beispiel die Menschen an der «Goldküste» in Zürich alles haben und Gleiche unter Gleichen sind – hier ist eine Art Kommunismus Wirklichkeit geworden.
Leiter Hervé Dumont über die Wiederentdeckung vergessener Schweizer Filme und die Herausforderungen der Filmrestauration.
Zwischen Kunst und Krankheit: Alfredo Knüchel über künstlerischen Ausdruck als Identität und den sensiblen Umgang mit psychisch erkrankten Protagonisten.
Über Pro und Kontra von Stoffentwicklungsprogrammen geben Peter Purtschert, Denis Rabaglia, Micha Lewinsky, Peter Stamm, Josy Meier, Stefan Jäger, Sabine Harbeke, Jacqueline Surchat, Luki Frieden, Lutz Konermann und Martin Schmassmann Auskunft.
Der Dokumentarfilmer erkundet sein Filmschaffen im einzigartigen Selbstgespräch.
«Mein Ziel hiess von Anfang an, das Rauchen loszuwerden. Mittels konstanter körperlicher Beschäftigung hoffte ich, dieses Ziel zu erreichen. So bin ich einmal zu einem Freund nach Basel gelaufen – ohne Kamera – und habe hinterher gedacht: Unglaublich, was ich alles erlebt habe; schade hatte ich keine Kamera, kein Notizbuch dabei. Dann bin ich wieder rückfällig geworden und habe mir vorgenommen: beim nächsten Mal mit Kamera und Tagebuch loszuziehen.»