Kino
Oslo, August 31st
Man selbst zu sein, das setzt auch Ängste, Depressionen, Einsamkeit und Zynismen frei. In Oslo, August 31st stellt uns Joachim Trier einen thirtysomething, Anders, vor, der eigentlich noch keine Entscheidung getroffen hat. Er ist, so entwickelt der Film erst allmählich, irgendwann vor fünf Jahren aus dem bürgerlichen Leben ausgestiegen und hat nach Selbstzweifeln als Autor eine Karriere als Junkie und Drogenhändler begonnen. Jetzt hat er eine Entziehungskur hinter sich und soll in zwei Wochen zurück ins wirkliche Leben entlassen werden.