Schweizer Film
Rolf Lyssy: «Wir sind ein eigenartiges Land»
Über das Filmeschauen, das Filmemachen und den Schweizer Film sprachen Xavier Koller, Rolf Lyssy, Paul Riniker und Monika Schärer auf einem Podium in La Punt.
Über das Filmeschauen, das Filmemachen und den Schweizer Film sprachen Xavier Koller, Rolf Lyssy, Paul Riniker und Monika Schärer auf einem Podium in La Punt.
Ein Gespräch zum Film Editing mit Anja Bombelli, Myriam Flury, Stefan Kälin und Kathrin Plüss.
Produzentin Ruth Waldburger über den Wandel der Filmlandschaft und die Herausforderungen der Vermarktung.
Mit viel Archivmaterial durchquert Brutschin in seiner achtteiligen «filmischen Dokumentation» die Zürcher Häuserbewegung zwischen 1979 und 1994. Der autodidaktische Filmemacher dokumentiert den langjährigen Kampf gegen die Spekulation, gegen Immobilienbesitzer, Politik und Polizei – der oft mit grosser Kreativität vonstatten ging.
Zwischen West und Ost: Jasmila Žbanić über den islamischen Einfluss in Bosnien, europäische Identität und die Realität des modernen Sarajevo.
Ausführlich erzählt Lutz Konermann, wie er dazu kam, Der Fürsorger zu drehen, welche Bedeutung für ihn insbesondere das Drehbuch und das Casting haben und wie er seine eigene Rolle als Regisseur versteht.
«Der wichtigste Unterschied ist der, dass Uruguay sehr viel kleiner ist. Das gilt auch für die Hauptstadt Montevideo im Vergleich zu Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires. Die Uruguayer haben ein Bild von sich, das nicht ganz mit der Realität übereinstimmt. Von daher ist auch ein bestimmter Mythos entstanden, den ich hinterfragen würde.»
Farbe, Blut und feministische Rituale: Pipilotti Rist über die Macht der Farben, die Tabuisierung der Menstruation und warum die Frau für sie das Normale ist.
Weltraumtourismus jenseits der Fantasie: Christian Frei über die unerwartete Realität des Reisens ins All, akribische Recherche und den Wert von Nähe im Kino.
Das cinéma du réel ist für uns heute eine Kunst, die ebenso wertvoll ist wie der Spielfilm. Cinéma du réel ist Film. Punkt. Wir plädieren in Nyon immer mehr für den abendfüllenden Film, plädieren für die Anerkennung von Dokumentarfilmen als Filme fürs Kino.
Die kanadisch-schweizerische Filmemacherin darüber, was sie antreibt, und wie sich das Filmemachen für sie verändert hat.