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Johannes binotto

Johannes Binotto

ist Kultur- und Medienwissenschaftler und lehrt an der Hochschule Luzern Design+Kunst. In dieser Kolumne denkt er darüber nach, was passiert, wenn der Film nicht mehr nur im Kino stattfindet, und entdeckt neue Sehgewohnheiten für alte Filme.

Johannes Binotto ist Kultur- und Medienwissenschaftler, freier Autor, Dozent und Forscher an den Universitäten Zürich und Basel, sowie der Hochschule Luzern Design + Kunst und Redaktor von Filmbulletin. Zu seinen Forschungsinteressen gehören die Schnittstellen zwischen Kinogeschichte, Filmtechnik, Psychoanalyse und Raumanalyse. Er grübelt, spricht und schreibt über hysterische Mafiosi und ungewöhnliche Körper, verkannte Fernsehserien und flickerndes Experimentalkino, altes Kinderspielzeug, neue Techniken, tödliche Orte und verstörende Affekte.

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Artikel dieser Autor:in

Videoessay

10. Okt. 2017

FACING FILM

Von den Gesichtern der Stars zur Materialität des Films.

Essay

12. Sep. 2017

Wahrnehmung auf Abwegen

Film ist kein Wissensstoff unter anderen, sondern eine Erfahrung. Die Zukunft der Filmbildung wird darin ­bestehen, den Film als das Wahrnehmungsexperiment erfahrbar zu machen, das er seit seiner Erfindung ist. Film ist ein Labor der Inno­vation, in dem man lernt, ­anders und Anderes wahr­zunehmen.

Kino

11. Sep. 2017

Logan Lucky

Im Kino gelingt Verlierern der grosse Coup, souverän und witzig. Wer indes genau ­hinschaut, sieht durch die Risse im unterhaltsamen Genrefilm auf ein kaputtes Amerika.

Videoessay

08. Sep. 2017

Turning the Screw

Ein Mann gerät in die Klemme. Die Vergangenheit holt ihn ein. Das Filmbild in Jacques Tourneurs Out of the Past erzählt, was zwischen den Figuren ungesagt bleibt.

Hintergrund

01. März 2017

Nichttriviale ­Maschinen der Beobachtung (Bergauf, bergab)

Hans Haldimanns Bergauf, ­berg­ab zeigt eindrücklich die Schwierigkeiten des Dokumen­tarfilms, der die Realität einfangen will, sie aber als Störfaktor verändert. Dass dies gerade die Wirklichkeit erst erfahrbar macht, gehört zu den produktiven Paradoxien des Mediums.

Porträt

17. Jan. 2017

Scarlett Johansson

Dank Realismus fast bis zur Unkenntlichkeit «entstellt» spielt Scarlett ­Johansson in Under the Skin einen Männer ­vernichtenden Alien. Dabei findet sie zur Menschlichkeit. Sie ist der letzte Kinovamp in unserer Porträtreihe.