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Bulletin

Essay

06. Nov. 2018

Krieg der Welten

Kommerzielle Raumfahrt­unternehmen wie SpaceX versprechen, in den nächsten zehn Jahren mit der Kolonisation des Weltraums zu ­beginnen. Ihre Visionen sind nicht nur eng mit den Raumfahrtfantasien Hollywoods verbunden, sie lassen sich auch bis ins Zeitalter des Kolonialismus zurück­verfolgen.

Essay

06. Nov. 2018

Reichtum der Monochromie

Spielfilmstudios und Fernsehsender haben wegen der wirtschaftlichen Dominanz von Farbe so etwas wie eine Schwarzweiss­phobie entwickelt. Umso interessanter ist es, mit denjenigen zu sprechen, die sich auch heute noch an die Ästhetik des Monochromen heranwagen, wie die Kameraleute Philippe Ros oder Colin Lévêque.

Essay

05. Nov. 2018

Unvorhersehbares

Der Film ist nicht nur selbst ein Produkt intensiver wissenschaftlicher Forschung, sondern bringt seinerseits die Wissenschaft auf neue Ideen. Der Film und seine Geschichte bilden ein Experimentalsystem, an dem wir nicht nur lernen können, wie sehr Kunst auf Forschung angewiesen ist, sondern auch, wie sehr Forschung immer auch Kunst ist.

Essay

26. Sept. 2018

Die wieder­entdeckte Welt

Nach dem Zweiten Weltkrieg hat der Neorealismo das Kino revolutioniert. In den letzten Jahrzehnten ist es aber stiller geworden um das italienische Kino, das zunehmend in Provinzialität abrutschte. Das aktuelle Filmschaffen gibt indes Anlass zu neuen Hoffnungen und hält – nicht zuletzt im Bereich des Dokumentarfilms – viele Ent­deckungen bereit. Versuch eines Überblicks.

Essay

26. Sept. 2018

Gelebte und gesunkene Träume

Auf einem Schiff unterwegs zu sein, das bedeutet im Kino, das gesamte Spektrum des Lebens erzählt zu bekommen: von der Geburt bis zum Untergang, von Noahs Arche bis Charons Kahn. Dazwischen gibt es die Welt zu entdecken, die Freiheit zu schnuppern – und das Glück zu finden.

Festival

29. Aug. 2018

Fluchtzeit

Temporada von André Novais Oliveira und Closing Time von Nicole Vögele sind zwei ganz unterschiedliche und bemerkenswerte Filme, die am diesjährigen Locarno Festival die Arbeit in den Blick genommen haben: auf der einen Seite als Chance, auf deren anderen als Hamsterrad.

Festival

28. Aug. 2018

Unendlicher Spass

In Locarno lief mit La Flor des Argentiniers Mariano Llinás ein 14-stündiges Mammutwerk. Eine Zumutung oder ein unendlicher Spass?

Festival

20. Aug. 2018

Festivalbericht

Während Berlin, Cannes, Venedig und Toronto zu den Riesen-Cine-Spektakeln gehören, nehmen sich die kleineren unter den A-List Festivals wie San Sebastian, Locarno und das Internationale Filmfestival von Karlovy Vary (KVIFF) in Tschechien bescheidener, weniger aggressiv und allein deshalb schon sympathischer aus. Ein Bericht von einem Festival, an dem sich Ost und West begegnen.

Essay

01. Aug. 2018

Das Jahr, das nie zu Ende ging

Die Umwälzungen von 1968 haben auch dem Kino neue Wendungen gegeben. Die Ereignisse auf den Strassen von Paris und anderswo waren nicht zuletzt durch Filme vorausgeahnt, vorangetrieben und begleitet worden. Und bis heute erinnert sich das Kino intensiv dieser bewegten Zeit – mal kritisch, mal nostalgisch. Versuch einer Chronik in Schlaglichtern.

Essay

31. Juli 2018

Fragile Gemeinschaft

Mit Leo McCarey widmet das Filmfestival von Locarno seine Retrospektive einem ­Regisseur, der in den unterschiedlichsten Genres bril­lierte. Ob absurder Slapstick oder herzzerreissendes ­Melodrama, romantische Komödie oder politische Propaganda – das heterogene Werk kreist immer wieder um ein grosses Thema: Wie Verbundenheit gelingen kann, auch in un­sicheren Zeiten.