Filmbulletin Print Logo

Bulletin

Festival

14. Feb. 2016

Fuocoammare / L'avenir

Berlinale 2016: Mit Fuocoammare von Gianfranco Rosi und L'avenir von Mia Hansen-Løve brachte der zweite Tag zwei Highlights.

Essay

20. Jan. 2016

Das Welschlandwunder

In den sechziger Jahren herrschte in Europas Filmschaffen Aufbruchstimmung. In der Schweiz schlossen sich fünf welsche Filmemacher zusammen und entdeckten im Bereich des Spielfilms das Niemandsland. Als Groupe 5 schrieben sie Filmgeschichte.

Essay

20. Jan. 2016

Der Web Documentary

Das Internet und die Konvergenz der Medien durch die Digitalisierung bieten dem Dokumentarfilm in den letzten Jahrzehnten neue Möglichkeiten. Nicht nur können im Netz Filmclips, Fotos, Tonspuren, Texte und verschieden grafische Produkte mit Leichtigkeit verbunden werden, auch der Betrachter/User spielt eine neue Rolle, indem er sich (inter-)aktiv seinen Weg durch das bereitgestellte Material sucht oder sogar das dokumentarische Projekt mit eigenen Beiträgen bereichert.

Essay

20. Jan. 2016

Kleiner Unterschied, grosse Wirkung

An Schauspielschulen ist Mundart kein Thema. Dabei boomt der Dialektfilm im Kino, im Fernsehen und im Web. Focal bot mit dem Kurs «Dialekt im Film» kürzlich interessierten Schauspielerinnen und Schauspielern die Möglichkeit, sich am fremden Dialekt zu reiben. Ein Anlass, einen Blick auf die Rolle der Mundart im Schweizer Film zu werfen.

Soundtrack

18. Jan. 2016

Musikalische Spurensuche (The Thing)

Wer Ennio Morricones Filmmusik zu The Hateful Eight verstehen will, sollte sich keine Italo-Western, sondern John Carpenters The Thing von 1982 anschauen.

Porträt

18. Jan. 2016

Louise Brooks

Kein Zweifel, Louise Brooks ist längst zur Kino-Ikone geworden. Doch sie unter die Vamps einzureihen, mag auf den ersten Blick absurd erscheinen. Ihrer Darstellungskunst ist alles Manierierte, alles aufgesetzte Gehabe fremd. Was sie aus heutiger Sicht am ehesten als Kinovamp erscheinen lässt, dürfte ihre Verkörperung von Frank Wedekinds Lulu-Figur in Pabsts Die Büchse der Pandora sein.

Hintergrund

01. Jan. 2016

Aussicht auf Verdrängung (Heidi)

In Luigi Comencinis Heidi von 1952 sehnt sich das nach Frankfurt verschleppte Alpenmädchen nach nichts so sehr, wie jene Berglandschaften sehen zu können, denen man es entrissen hat. Doch was das traurige Kind dann von den höchsten Zinnen des Doms aus sieht, ist nur das endlose Panorama der Stadt.

Porträt

28. Dez. 2015

Pola Negri

Pola Negri wurde der glamouröseste Star von Hollywood. Gloria Swanson mochte mehr und glitzerndere Kleider haben, doch Pola Negri war einfach eine Bombe mit ihrer erwachsenen Ganzkörpererotik und ihrem überlegenen undurchdringlichen Blick.

Soundtrack

14. Dez. 2015

Schlichte Vertonung intimer Gefühle (Carol)

Trotz der melodramatischen Ausgangslage einer gesellschaftlich unmöglichen Liebe trumpft Carer Burwell, der seine Partituren nach wie vor selbst orchestriert, in Carol von Todd Haynes nie mit schwelgerischer Symphonik auf. Er reiht sich mit den harmonisch schlichten Stücken in eine kammermusikalische Filmmusiktradition ein, die Elmer Bernstein, der für Haynes’ Far from Heaven seinen letzten Score geschrieben hat, 1962 mit To Kill a Mockingbird zur Blüte brachte.

Essay

14. Dez. 2015

Whiteout

Farben bilden das Koordinatensystem des Westerns: Sie geben Wege vor und markieren jenen ­Horizont, zu dem sich der einsame Cowboy immer wieder aufs Neue aufmachen muss. Beginnt es aber im Western zu schneien, ändert sich alles.

Essay

14. Dez. 2015

Momente aus Licht, Bewegung und Erinnerung

Der taiwanische Regisseur Hou Hsiao-hsien ist hier fast noch unbekannt. Sein Werk entwirft im Spannungsfeld zwischen persönlicher und historischer Geschichte poetische Momente und Bewegungen, die einen staunend von Gewissheiten befreien. Eine Würdigung.