Filmbulletin Print Logo

Kritiken

Kino

12. Juni 2013

Monsters University

Als Monster Inc. vor mehr als elf Jahren in die Kinos kam, war man zunächst ein wenig irritiert. Ein Animationsfilm, in dem es um Angst geht, um das Erschrecken von Kindern? Um Monster, die in einer Parallelwelt leben und den Schreckensschrei der Kleinen als Energiequelle nutzen?

Kino

24. Apr. 2013

Wadjda

In Saudiarabien gibt es, so unglaublich das klingen mag, keine Kinos, von einer Filmindustrie ganz zu schweigen. Öffentliche Zurschaustellung von Kunst ist verboten. Das macht auch das Drehen in dem Land äusserst schwierig und ist ohne einflussreiche Helfer gar nicht denkbar.

Bulletin

24. Apr. 2013

Ob man im Paradies: Liebe findet?

Inspiriert von Ödön von Horvaths «Glaube, Liebe, Hoffnung» finden wir im ersten Teil der Seidl-Trilogie sehnsüchtige Österreicherinnen in Kenia wieder.

Kino

24. Apr. 2013

Beyond the Hills (Dupa dealuri)

Cristian Mungiu machte 2007 mit seinem in der Zeit Ceausescus angesiedelten Abtreibungsdrama 4 Months, 3 Weeks, 2 Days Furore. Nun präsentiert Mungiu wieder ein Epos, das Schlaglichter auf die heutige Gesellschaft Rumäniens wirft.

Junge Kritik

24. Apr. 2013

Boys Are Us

Das Mädchen deiner Träume hat dir gestanden, dich nie geliebt zu haben. Dass du nur Teil einer Racheaktion gewesen bist. Was würdest du als Nächstes tun? Sie erschiessen? Dich erschiessen? Oder sie hilflos in den Arm nehmen?

Kino

24. Apr. 2013

Cesare deve morire

In den letzten Jahren war es ein wenig still geworden um Paolo und Vittorio Taviani, die legendären italienischen Regiebrüder, schliesslich sind sie mit 81 und 83 Jahren auch nicht mehr die Jüngsten, doch nun melden sie sich vehement zurück.

Kino

24. Apr. 2013

Harry Dean Stanton: Partly Fiction

Unbeirrbarkeit zählt zu den vielen Tugenden der Schweizer Regisseurin Sophie Huber. Sie pickelte, hofierte und liess nicht locker, bis sich der 1926 in Kentucky geborene Schauspieler Harry Dean Stanton, mit dem sie seit zwanzig Jahren befreundet ist, auf das filmische Porträt einliess, das jetzt vorliegt: ein seltenes Kleinod von schlichter Schönheit, eine witzige, berührende Verführung zu einer Gedankenfahrt durch jene karge Landschaft, in der sich Kunst und Leben Gute Nacht sagen.

Kino

13. März 2013

Avanti

Die achtundzwanzigjährige Léa filmt mit ihrer kleinen Kamera obsessiv alles um sie herum, mitunter via Spiegel sich selbst beim Filmen. Als ihre Mutter Suzanne vorübergehend aus der psychiatrischen Klinik nach Hause entlassen wird, steht Léa im Gebüsch hinter dem Parkplatz und nimmt aus der Ferne das Gespräch zwischen ihrem Vater und dem Arzt auf. Die Mutter steht dabei – abwesend, gedankenverloren.