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Bulletin

Hintergrund

28. März 2018

Stanley Kubrick in Nahaufnahme

Erinnerungen an einen Megalomanen: Drei ganz unterschiedliche Dokumentarfilme machen den legendären Filmemacher Stanley Kubrick zum Thema – als akribischen Rechercheur, fordernden Mentor und pedantischen Fahrgast: Stanley Kubrick's Boxes, S Is for Stanley und Filmworker.

Essay

21. März 2018

Dekor und Reduktion

Im Ausstattungsfilm ist weniger nicht mehr. Das lässt sich eindrücklich am Beispiel von Dominik Grafs Die ­geliebten Schwestern zeigen. Graf stellt das Dekor nicht in den Dienst der Figuren, sondern gibt ihm eine grössere Rolle. Über die Ausstattung kommt etwas Drittes ins Spiel, das alle Beziehungen zwischen den Figuren dynamisiert und das geschlossene System des Kostümfilms aufbricht.

Hintergrund

07. März 2018

James Ivory

Sinnliche Literaturadaptionen wie A Room with a View oder The Remains of the Day ­haben ihn berühmt gemacht. Nun ist James Ivory in jene Stadt zurückgekehrt, in der seine Filmkarriere einst begonnen hatte. Ein Gespräch über die neue Rolle, die er im ­hohen Alter noch angenommen hat: nicht mehr als Regisseur, sondern als Drehbuchautor.

Essay

24. Jan. 2018

Die Odyssee im Meer der Geschichten

Das Drehbuchschreiben soll gefördert werden. Mit Geld und Konzepten. Nur: Was ein gutes Drehbuch ist, bleibt eine schwer zu knackende Nuss. Während Ratgeber und Handbücher ­einfache Rezepte versprechen, braucht es wohl vor ­allem eines: Mut, sich auf eine ungewisse Reise zu begeben, und Strukturen, die helfen, den eigenen Weg gehen zu können.

Essay

12. Dez. 2017

Spiel mir das Lied vom Tod des Stummfilms

Wie Hollywood es vom Stumm- zum Tonfilm geschafft hat, darum ranken sich viele, bis heute immer wieder nacherzählte Legenden. Die Wahrheit jedoch ist sehr viel widersprüchlicher – und spannender.

Essay

12. Dez. 2017

Kinosound

Der Ton im Film macht die Bilder nicht vollständiger, sondern weitet sie aus. Im Klang ver­wischen die Grenzen zwischen Eigenem und Fremdem, zwischen technischen Medien und eigenen Nerven, zwischen Wahrnehmung und Wunsch. Es wird etwas draussen hörbar, was man glaubte, nur im eignen Inneren wahrzunehmen: eine Seele, die rauscht, knistert, dröhnt und singt.

Essay

12. Dez. 2017

Filmmusik

Wir haben unsere Autorinnen und Autoren gebeten, uns Soundtracks zu nennen, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Welches ist Ihr Lieblingssound­track?

Essay

24. Okt. 2017

Mit Kopf, Haut und Haar?

Das Eintauchen ins Wasser als filmisches Motiv und das Eintauchen in ein fiktio­nales Universum gehören im Kino eng zusammen. Wir tauchen mit den Figuren in eine Welt, die uns umfängt, uns Zuflucht und sinnliches Erleben bietet. Mehr noch weist diese Verbindung von Wasser und Film darüber hinaus, auf die besondere Funktionsweise filmischer Wahrnehmung.

Essay

24. Okt. 2017

Elefant und Chamäleon

In Hollywood zählt er bereits zur alten Garde, trotzdem hat sich Gus Van Sant bei aller Anpassung an die kommerzielle Filmindustrie seinen Eigensinn bewahrt. Nach Turin und Paris ist nun auch in Lausanne eine Ausstellung zu seinem Werk zu sehen, das neben Film auch Malerei und Fotografie umfasst. Sie zeigt den Künstler als ebenso wandlungsfähig wie hartnäckig, publikumswirksam und doch unangepasst.

Hintergrund

13. Sept. 2017

Filmbildung in der Schweiz

Die Filmbildungslandschaft ist vielfältig und entwickelt sich laufend weiter. Das Angebot reicht von Filmkursen für Kinder und Jugendliche über Filmgespräche bis zu Jugendfilmfestivals. Eine kurze Übersicht ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Essay

12. Sept. 2017

Wahrnehmung auf Abwegen

Film ist kein Wissensstoff unter anderen, sondern eine Erfahrung. Die Zukunft der Filmbildung wird darin ­bestehen, den Film als das Wahrnehmungsexperiment erfahrbar zu machen, das er seit seiner Erfindung ist. Film ist ein Labor der Inno­vation, in dem man lernt, ­anders und Anderes wahr­zunehmen.

Porträt

25. Juli 2017

Kino der ­Heimsuchung

Am diesjährigen Locarno ­Festival ist in der Retro­spek­tive, die später auch auf Tournee gehen wird, ein Meister der Andeutung, der subtilen und diffizilen Tonspur und der dunklen Genres zu entdecken. ­Jacques Tourneurs Film noir, Horrorfilm und Western ­entziehen sich subtil den tradi­tionellen Sehgewohnheiten. Die Filme bieten das Gegenteil von Überwältigung, denn ­Tourneur setzt auf die Magie der Suggestion.