René Gerber, ProCinema
René Gerber: «Filme werden auch heute noch fürs Kino gemacht»
Ein Gespräch mit dem Generalsekretär der ProCinema über die Chancen und Risiken der Wiedereröffnung der Kinos nach Corona.
Ein Gespräch mit dem Generalsekretär der ProCinema über die Chancen und Risiken der Wiedereröffnung der Kinos nach Corona.
Ein Diplom-Kurzfilm der Filmakademie Baden-Württemberg räumte im vergangenen Jahr von Moskau über London bis Los Angeles etliche Preise ab. The Beauty verschmilzt echte und computergenerierte Bilder miteinander und erzählt die schaurig-schöne Geschichte eines fiktionalen zweiten Lebens unseres Plastikmülls in den Weiten der Ozeane.
In der Festivallandschaft herrscht wegen Corona grosse Unsicherheit. Patrick Holzapfel hat für Filmbulletin mit Festivalarbeiter_innen und -veranstalter_innen aus der ganzen Welt über Probleme und Lösungsansätze gesprochen.
Wie erging es dem deutschen Film in den Zehnerjahren?
Im Mainstream machte sich, wie gehabt, die Komödie breit, im Arthouse rissen es die Regisseurinnen raus. Ein Rückblick auf ein Jahrzehnt, das nicht nur die Enttäuschungen alter Erfolgsfilmer, sondern auch den frischen Wind ungewöhnlicher Jungtalente sah.
Der Umgang mit Helden und mythischen Landschaften war in der deutschen Geschichte stets problematisch. Jetzt feiern die Motive im Kino ein bemerkenswertes Comeback. Wie sich Identität und Verzauberung in seinen subversiven Geschichten verzahnen.
True Crime ist kein neues Phänomen. Mit M erzählte Fritz Lang bereits die «wahre» Geschichte eines Massenmörders. Den Blick in die Geschichte kennt Stefanie Rusterholz, aktuell Co-Leiterin bei trigon-film und unsere Partnerin bei filmingo.
Die Protagonisten des Subgenres «White-collar Crime» sind kriminell und bewundernswert zugleich. Die Filmwelt spürt diesen Finanzgangstern immer wieder nach und stellt damit unseren moralischen Kompass auf die Probe.
Die Erwartungen im Vorfeld der 70. Berlinale an das Programm des neuen künstlerischen Direktors Carlo Chatrian waren hoch. Wird der ehemalige Filmkritiker, ähnlich wie in Locarno, wo er zuvor künstlerischer Leiter war, ein Programm vorlegen, das den Fokus auf ein formal eher anspruchsvolles Kino legt – mit unvermeidlichen Verzicht auf (US-)Starpower, mit der Vorgänger Dieter Kosslick noch gerne den roten Festivalteppich zu schmücken pflegte?
Filmproduzentin Tiziana Soudani ist am 25. Januar 2019 verstorben. Anlässlich ihres Prix d’honneur 2017 sprach sie mit uns über ihre Karriere.
Zum ersten Mal eröffnete Anita Hugi «ihre» Solothurner Filmtage. Mit Micha Lewinskys Moskau Einfach! lachte das Publikum über ein denkwürdiges Jubiläum. Wir zeigen euch ausserdem, für welche Filme es sich lohnt, in die Kleinstadt an der Aare zu fahren.
Der gefilmte Affe trägt eine Ambivalenz ins Bild hinein: Gerade seine Ähnlichkeit mit dem Menschen verweist stets auch auf das, was ihn von uns trennt. Besonders deutlich wird das in Filmen, in denen Affen nicht sich selbst spielen, sondern von Menschen in Affenkostümen verkörpert werden und Kino als Interspecies-Rollenspiel beschreibbar wird.
Tauchpionier und Meeresbiologe Hans Hass war das deutsch-österreichische Pendant zu Jacques-Yves Cousteau. Sein Totemtier war der Hai, den er in seinen Filmen und Fernsehserien dem Publikum als den souveränen Herrscher der Weltmeere vorstellte.